Freitag, 7. Juli 2006

Fitnessimpressionen

Etwas, über das ich schön länger einmal schreiben wollte, ist ein Vergleich zwischen der Fitnessgesellschaft hier und der in State College. Gut, ein wesentlicher Unterschied liegt einmal schon darin, das ich hier in Deutschland noch nicht Zeuge einer Freakshow geworden bin (vgl. Fitness-Loft). Und im McFit läuft auch nicht ständig MTV (dafür finde ich die Filmchen dort ziemlich bescheuert, ich würde einmal gerne wissen aus welchen Restbeständen die diesen Mischmasch aus Cartoons, Pannenshow und Nerd-Sportarten zusammengekauft haben?:-)).

Was ich meine ist die Tatsache, dass hier eigentlich (fast) keiner das Fitnessstudio nötig hätte. Hier gehört es eher zur Lebensart, das man was für sich tut. Dabei handelt es sich mehr um so eine Art Reflektion der Spaßgesellschaft in den sportlichen Bereich. Denn: Die meisten Leute, die man hier auf den Geräten sieht, sind selber meist schon ziemlich sportlich und dabei schließe ich diejenigen ein, die ihr warscheinlich schon für übergewichtig haltet.

Um es nämlich mal auf den Punkt zu bringen:

In Amiland sind die Menschen viel dicker!
Damit verrate ich nichts neues, ist man diese Erkenntnis doch aus jeder guten K1-Reportage gewohnt. Dennoch macht man sich über das eigentliche Ausmaß keine Gedanken, denn mit dick meine ich jetzt nicht, dass die dort halt immer brav ihren Teller leer essen; nein, ich mein da eher so die Walroß-Prototypen.

Das ist mir drüben gar nicht so aufgefallen, anscheinend haben mich die großen Autos und breiten Straßen einfach auf die Supersize-Fährte geführt. Aber da wird es einem im nachhinein dann schlagartig klar, warum die auch solche Jeeps brauchen, alles eine Frage des zulässigen Gesamtgewichts:-P.

Liebe Grüße

Jochen

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